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Geschichte

Unsere Geschichte
Unsere Geschichte
Am 15.10.1892 übernahm Hinrich Dringenberg (geb. am 22. April 1869 in Neuiserfeld zu Klosterland) von seinem Stiefvater Eibo Harms Freese den landwirtschaftlichen Betrieb und die Dorfschmiede in Arle. Somit kann Hinrich Dringenberg als Gründer der Firma Dringenberg Landmaschinen angesehen werden.

Im Oktober 1894 heiratete er die Schneiderin Tomke Graver. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor: Weert Wilhelm, Elisabeth, Enno und Albert. Weert Wilhelm, der am 9. Juni 1895 auf die Welt kam, übernahm den Betrieb später.

In den folgenden Jahren wurde hauptsächlich Landwirtschaft betrieben. Schmiede- und Schlosserarbeiten wurden größtenteils für die Ziegelei ‚Kaufmann’ in Nenndorf verrichtet. Dortige Dampfmaschinen reparierte die Firma Dringenberg noch bis etwa 1932.Der erste Fahrradclub in Arle trug dazu bei, dass auch die Firma Dringenberg mit Rädern handelte. Zu dieser Zeit gab es noch zwei weitere Schmieden in Arle.

1924 eröffnete Hinrich Dringenberg die erste Tankstelle in Arle und in der näheren Umgebung.

1925 erlangte sein Sohn Weert Wilhelm Dringenberg den Meisterbrief im Schmiedehandwerk. Im Mai 1926 heiratete Weert Wilhelm Dringenberg seine Verlobte Gerhardine Look. Sie bekamen fünf Kinder: Hinrich (geb. am 16. Juni 1926), Georg (geb. 1. April 1929), Tomma, Wilhelmine und Erna.
In den Jahren 1926/27 übernahm Weert Wilhelm Dringenberg den elterlichen Betrieb und setzt den Schwerpunkt auf das Schmiedehandwerk und den Hufbeschlag. Der Fahrradhandel wurde zu einem motorisierten Zweiradhandel ausgebaut.
In den 30er Jahren wurde auch bei der Firma Dringenberg mit Pferdemähwerken bei Landwirten Auftragsarbeit durchgeführt. 1929: Mit 34 Jahren legte Weert Wilhelm seine Hufbeschlagsprüfung ab. Beide Söhne, Hinrich und Georg, arbeiteten seit ihrem 14. Lebensjahr im elterlichen Betrieb mit. Im Jahre 1941 verstarb der Gründer Hinrich Dringenberg senior.
In den Nachkriegsjahren...
In den Nachkriegsjahren begann die Firma Dringenberg mit dem Bau von luftbereiften Pferdeanhängern. Im Juli 1951 erwarb der älteste Sohn Hinrich im Alter von 25 Jahren seinen Meisterbrief im Schmiedehandwerk. 1952 legte der zweitälteste Sohn Georg die Hufbeschlagsprüfung in Oldenburg ab. Damals war er 23. Im Juni 1953 erwarb Georg seinen Meisterbrief ebenfalls im Schmiedehandwerk. Im Jahre 1954 arbeitete Georg für ein halbes Jahr beim Schlepperhersteller IHC in Neuss.
Anfang der 50er Jahre übernahm die Firma Dringenberg den Vertrieb und Service von Deutz-Traktoren. Aber auch andere Traktoren-Fabrikate und Landmaschinen wurden je nach Wunsch geliefert. Zur damaligen Zeit waren drei bis vier Gesellen und Auszubildende bei Dringenberg beschäftigt. Diese wohnten noch bis Ende der 50er Jahre mit der Familie unter einem Dach – wie damals üblich – inklusive Kost und Logis.
1957 heirateten Hinrich Dringenberg und Alice Schneider. Sie bekamen einen Sohn, den sie Wilhelm nannten. 1959 heirateten Georg Dringenberg und Anne Frerichs. Aus dieser Ehe gehen drei Mädchen – Liane, Elisabeth und Hilke – hervor. 1960 starb der langjährige Firmeninhaber Weert Wilhelm Dringenberg. Die Firmenleitung übernahm seine Frau Gerhardine Dringenberg.
Infolge der zunehmenden Mechanisierung der Landwirtschaft ergab sich die Notwendigkeit, ein umfangreiches Ersatzteillager und eine Reparaturwerkstatt aufzubauen. Beides wurde im Lauf der Jahre noch erweitert. Spezialisiert hat sich die Firma Dringenberg schon in den 60er Jahren auf Melkmaschinen- und Milchkühltechnik und auf Stalleinrichtungen.
Bis in die 80er Jahre betrieb die Firma Dringenberg noch eine Tankstelle (Foto).

1975: Bau der neuen Ersatzteilhalle mit kleinem Verkaufsraum. Im Dezember 1985 verstarb Gerhardine Dringenberg. Hinrich und Georg Dringenberg führten die Firma gemeinsam als OHG weiter. Hinrich leitete die Firma hauptsächlich als Werkstattmeister, Georg übernahm den Verkauf und die Organisation.

Ende 1990 schied Hinrich Dringenberg aus Altersgründen aus der OHG aus. Seit Januar 1991 leitete Georg Dringenberg den Betrieb gemeinsam mit seiner Ehefrau Anne weiter.

Ende 1991 wurde das Ersatzteillager mit dem Verkaufsraum vergrößert und die neuen Büroräume gebaut. Im Herbst 1992 begann der Bau einer neuen Werkstatthalle. In diesem Jahr fand auch die Feier des 100-jährigen Betriebsbestehens statt. 
Im Jahre 1995 hielt Elektronische Datenverarbeitung (EDV) Einzug in den Betrieb. Ein Netzwerk aus mehreren Computern wurde installiert. Kundendaten und die Lagerbestände werden seitdem elektronisch erfasst und verwaltet.

Im März 1996 gingen Georg und Anne Dringenberg in den Ruhestand. Langjährige Mitarbeiter übernahmen die Geschicke des Betriebs: Theo Ulrichs, Adolf Schoolmann und Cornelius de Vries. Sie führten die Firma als GmbH weiter, der Traditionsname Dringenberg’ wurde beibehalten.

Die neuen Geschäftsführer stellten auch die Buchhaltung auf EDV um und setzten auch im Bereich des Schlepperverkaufs auf die Zeichen der Zukunft: Sie entschlossen sich, auf die Qualitätsmarke New Holland umzusteigen.

Im Jahre 2001 wurde die Produktpalette im Shop erweitert. Außerdem ist es seitdem möglich, bequem per EC- oder Geldkarte zu bezahlen. Seit 2002 ist die Firma auch im Internet vertreten.




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